Landesverband der Freien Berufe Sachen e.V. - Druckversion

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Ausdruck vom: 23.01.2022

Die Freien Berufe blicken auf eine lange Tradition zurück und wollen die Zukunft ihres Berufsstandes engagiert gestalten. Apotheker, Architekten, Ärzte, Dolmetscher und Übersetzer, Ingenieure, Notare, Patentanwälte, Physiotherapeuten, Rechtsanwälte, Restauratoren, Sachverständige, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Zahnärzte sowie die Angehörigen der freien Kulturberufe prägen unsere Gesellschaft und Wirtschaft in besonderem Maße. Sie erbringen wichtige Leistungen für ihre Patienten, Mandanten, Klienten und Kunden, die sie stets mit hohem persönlichem Engagement ausführen. Die Angehörigen der Freien Berufe stehen für ein hohes Maß an Liberalität und Eigenverantwortung in der Gesellschaft, engagieren sich aber auch für den Schutz von Menschen, die der Unterstützung der Gesellschaft bedürfen.

Hans-Joachim Kraatz, Präsident

Aktuelle Themen
Januar 2022 - Übersicht der Corona-Wirtschaftshilfen der Bundesregierung (Stand: 04.01.2022)
Die Bundesregierung hat die Wirtschaft seit Beginn der Corona-Krise mit rd. 130 Milliarden Euro gestützt. Es wurden Hilfen von rund 60 Milliarden Euro ausgezahlt und Kredite von knapp 55 Milliarden Euro gewährt. Hinzu kamen Rekapitalisierungen und Bürgschaften. Landesprogramme haben die Bundeshilfen ergänzt. Hierzu wurde ein atmendes System an Hilfsmaßnahmen entwickelt, das schnell auf die jeweiligen Bedarfe angepasst werden kann. Insbesondere mit den Überbrückungshilfen steht ein flexibel anpassbares, branchenübergreifendes Instrument zur Verfügung, das zusätzlich zu den Fixkostenerstattungen mit einem Eigenkapitalzuschuss versehen wurde, um den Substanzerhalt der betroffenen Unternehmen zu sichern. Für Soloselbständige wurde mit der Neustarthilfe ein Hilfsinstrument geschaffen, das der Unterstützung der Selbständigen ohne hohe Fixkosten dient. Bei der Umsetzung wird darauf geachtet, dass die Corona-Hilfen genau bei den betroffenen Unternehmen und Selbständigen ankommen. Es werden präventive Maßnahmen gegen Missbrauch und Betrug getroffen. Die Abwicklung der Wirtschaftshilfen erfolgt über die Länder.

Übersicht der Corona-Wirtschaftshilfen der Bundesregierung
Januar 2022 - Wirtschaftshilfen in der Corona-Pandemie: Bund und Freistaat unterstützten sächsische Unternehmen und Selbstständige mit bislang fast drei Milliarden Euro
Der Bund und die Länder haben eine Reihe von Maßnahmen ins Leben gerufen, um die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Corona-Krise zu mildern. Dazu zählen in erster Linie die Corona-Hilfsprogramme für Unternehmen und Selbstständige. In den Jahren 2020/21 wurden im Freistaat Sachsen bislang insgesamt rund 2,9 Milliarden Euro Corona-Hilfen, also Darlehen und Zuschüsse, für Unternehmen und Selbstständige bewilligt.
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Dezember 2021 - Bedingungen für Überbrückungshilfe IV stehen – Corona-Wirtschaftshilfen werden bis Ende März 2022 verlängert
Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium haben sich - in Umsetzung des MPK Beschlusses vom 18. November 2021 und im Lichte des MPK-Beschlusses - auf die Bedingungen für die bis Ende März 2022 verlängerten Corona- Wirtschaftshilfen geeinigt. Damit erhalten Unternehmen Sicherheit und Unterstützung, wenn sie weiterhin unter coronabedingten Einschränkungen leiden. Aktuell gilt bis 31.12.2021 die Überbrückungshilfe III Plus und für Selbständige die Neustarthilfe Plus. In beiden Programmen können aktuell Anträge gestellt werden und in beiden Programmen erfolgen Auszahlungen.
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November 2021 - Bund unterstützt sächsische Unternehmen und Soloselbstständige auch in der vierten Pandemie-Welle
Auch Händler auf Weihnachtsmärkten können Überbrückungshilfe III Plus beantragen – Abschreibung auf verderbliche Ware und Saisonware – Hilfen bis 2022 verlängert

Der Bund hat die bewährten Corona-Wirtschaftshilfen bis ins Jahr 2022 verlängert. Davon profitieren auch sächsische Unternehmen und Soloselbstständige, die von den Maßnahmen der bis 12. Dezember 2021 geltenden Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung betroffen sind – etwa Händler auf Weihnachtsmärkten.
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Oktober 2021 - Neuwahlen zu Präsidium und Vorstand des BFB: Dipl.‐Pharm. Friedemann Schmidt neuer Präsident
Dipl.-Pharm. Friedemann Schmidt neuer Präsident des BFB
Die Mitgliedsorganisationen des Bundesverbandes der Freien Berufe e. V. (BFB) wählten am 5. Oktober 2021 in Berlin bei der BFB-Mitgliederversammlung für die kommenden drei Jahre die neuen Führungsteams für das BFB-Präsidium und den BFB-Vorstand. Neuer Präsident des BFB ist Dipl.‐Pharm. Friedemann Schmidt. Er ist seit 2003 auch Präsident der Sächsischen Landesapothekerkammer.

Weitere Vertreter aus Sachsen im Vorstand des BFB:
Wiedergewählt wurde WP/StB Dipl.-Kfm. Regina Vieler, Vizepräsidentin der Wirtschaftsprüferkammer und Vorstandsmitglied des LFB Sachsen.

Neu in den Vorstand gewählt wurden RAin Sabine Fuhrmann, Mitglied der Hauptversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer und Präsidentin der Rechtsanwaltskammer Sachsen, sowie WP/StB Hans-Joachim Kraatz, Präsident des Landesverbands der Freien Berufe Sachsen.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.freie-berufe.de.