Die Freien Berufe blicken auf eine lange Tradition zurück und wollen die Zukunft ihres Berufsstandes engagiert gestalten. Apotheker, Architekten, Ärzte, Dolmetscher und Übersetzer, Ingenieure, Notare, Patentanwälte, Physiotherapeuten, Rechtsanwälte, Restauratoren, Sachverständige, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Zahnärzte sowie die Angehörigen der freien Kulturberufe prägen unsere Gesellschaft und Wirtschaft in besonderem Maße. Sie erbringen wichtige Leistungen für ihre Patienten, Mandanten, Klienten und Kunden, die sie stets mit hohem persönlichem Engagement ausführen. Die Angehörigen der Freien Berufe stehen für ein hohes Maß an Liberalität und Eigenverantwortung in der Gesellschaft, engagieren sich aber auch für den Schutz von Menschen, die der Unterstützung der Gesellschaft bedürfen.

Hans-Joachim Kraatz, Präsident

Aktuelle Themen
Oktober 2020 - Corona-Pandemie
„Überbrückungshilfe nachschärfen – Unternehmerlohn einbeziehen“
Resolution der Landesverbände der Freien Berufe im BFB
Dresden: In einer Resolution appellieren die Landesverbände der Freien Berufe an die Bundesregierung, die durchaus wirksamen Hilfsinstrumente in der Corona-Krise nach zu schärfen. Wesentlich sei, Liquidität in den Unternehmen zu belassen, um möglichst viele Unternehmen – auch aus den Freien Berufen – durch die Krise zu lotsen.
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Oktober 2020 - Abgesagt: Parlamentarischer Abend 2020
Auf Grund der steigenden Infektionszahlen in Sachsen sagt der LFB Sachsen e.V. seinen für den 17. November 2020 geplanten Parlamentarischen Abend ab. In der aktuellen Situation ist eine solche, auf persönliche Kontakte basierende, Veranstaltung leider nicht durchführbar. Der Vorstand sieht sich auch in der Verpflichtung, seine Mitglieder, Ärzte, Anwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Zahnärzte, vor unnötigen Risiken zu schützen. Je nach der Entwicklung der Pandemie soll der Parlamentarische Abend im Frühjahr 2021 stattfinden.
Oktober 2020 - Geplantes Transparenzgesetz untergräbt Datenschutz der Freien Berufe
Dresden: In einem Schreiben an Abgeordnete des Sächsischen Landtages hat der Landesverband der Freien Berufe Sachsen e.V. (LFB Sachsen) ein geplantes Transparenzgesetz kritisiert. Aus seiner Sicht untergräbt es die Regelungskompetenzen der Selbstverwaltungskörperschaften und führt zu einem erheblichen Mehr an Bürokratie.

Aktuell wurde ein Referentenentwurf des Gesetzes zur Einführung des Gesetzes über die Transparenz von Informationen im Freistaat Sachsen vorgelegt. Laut den geplanten Bestimmungen soll der freie Zugang zu behördlichen Informationen und Dokumenten ermöglicht werden. Dazu soll bis Ende 2020 ein Transparenzgesetz geschaffen werden, das in der Regel kostenfrei sowohl den individuellen Zugang zu Informationen (Informationsfreiheit) als auch den allgemeinen Zugang zu digital vorliegenden Behördeninformationen über eine Online-Transparenzplattform vorsieht. Der Schutz von Daten privater Dritter oder besonderer öffentlicher Belange soll dem nicht überwiegen. Der kommunalen Ebene soll ermöglicht werden, rechtssichere Informationsfreiheitssatzungen zu erlassen.
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September 2020 - Corona-Pandemie: LFB Sachsen weist auf Defizite bei den Freien Berufen hin
Dresden: Im Zuge der Corona-Pandemie sind zahlreiche Defizite bei den Freien Berufen deutlich geworden. So wurden einige Berufsgruppen, wie die Soloselbständigen, bei den staatlichen Unterstützungsmaßnahmen schlichtweg vernachlässigt. Zudem seien große Lücken bei der Digitalisierung zutage getreten. Darauf weist aktuell der Landesverband der Freien Berufe Sachsen e.V. hin.
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September 2020 - Corona-Pandemie: Aktuelle Hilfen für Freiberufler
Eine Übersicht zu Hilfen für Freiberufler vom Bund und dem Land Sachsen finden Sie hier.
 
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